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D I C K E S E I T E |
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Unsere Lebensmittel oder willkommen im CyberspaceAroma für den Geschmack Geschmacksverstärker für das Aroma Und noch was fürs Auge Supertoller Supermarkt Aroma für den GeschmackHaben Sie schon mal die Zutatenliste eines gewöhnlichen Erdbeerjogurts aus dem Supermarkt gelesen ?? Dann werden Sie sicherlich auch festgestellt haben, dass dort wesentlich mehr enthalten ist, als Jogurt und Erdbeeren. Erstmal natürlich eine große Portion Zucker, damit das ganze auch schön süß schmeckt und man Appetit auf mehr bekommt, dann natürlich Erdbeeren.....also zumindest Erdbeerzubereitung - ist ja das gleiche wie Erdbeeren, oder ?? Tja, leider nicht....wenn man von der bekannten Tatsache ausgeht, dass die gesamte Welterdbeerernte nicht annähernd ausreichen würde für die Menge der vorhandenen Erdbeerjogurts fragt man sich dann schon mal was genau da eigentlich so drin ist. Gehen wir im besten Fall davon aus, dass tatsächlich einige Erdbeerstückchen den Weg in unseren Jogurt gefunden haben, dann werden diese mit (natürlichem?) Farbstoff schön rot angemalt und anschließend noch mit Erdbeeraroma geimpft - schließlich kann eine Erdbeere pro Becher niemals dieses Aroma entwickeln. Fällt die Erdbeerernte schlecht aus oder will uns der Händler einen tollen billigen Preis machen, dann kann er wahlweise auch ganz andere Sachen zu einer Fruchtzubereitung zusammenmatschen, zum Beispiel die Abfälle der Saftproduktion oder ähnliches, kann ja alles zur Erdbeere umfunktioniert werden. Sie können das nicht glauben ?? Dann machen Sie doch einen einfachen Test - kaufen Sie einen normalen Erdbeerjogurt und einen Bio-Erdbeerjogurt ohne Aroma und vergleichen Sie mal Farbe, Geschmack und Konsistenz. Ich bin mir sicher, dass dieser kleine Test Sie genauso verblüfft wie mich und meinen Mann. Wir konnten beide mit geschlossenen Augen nur am Geschmack auf Anhieb sagen welcher der Bio-Jogurt war und welcher nicht. Der normale Jogurt war ungefähr doppelt so süß und hatte eine knallpinke Farbe, während der Bio-Jogurt eher nach Naturjogurt mit Erdbeeren geschmeckt hat und eine eher blässliche rose-Färbung hatte. Es gibt heutzutage leider fast kein (verarbeitetes) Lebensmittel mehr, dass nicht in irgendeiner Form künstliche Aromastoffe enthält - übrigens stammen die sogenannten "natürlichen" Aromastoffe in vielen Produkten nicht von der eigentlichen Frucht, sondern zum Beispiel von speziell dafür aufbereiteten Holzspänen ähnlich der Essigherstellung. Aus dieser Tatsache kann man dann ja eigentlich nur schlussfolgern, dass Deutschland einen schlimmen Mangel an hochwertigen und geschmackvollen Rohstoffen hat und deshalb - ähnlich wie in Kriegszeiten - zu allerlei Tricks greifen muss um diesen Mangel zu beheben. Ich denke hier liegt ein großes Problem, das gerade für die jüngere Generation gravierend ist - viele Kinder wachsen in einer künstlich aromatisierten Welt auf und kennen viele Aromen gar nicht mehr aus der Natur - ich will hier jetzt nicht von lila Kühen sprechen, so blöd sind Kinder auch nicht. Aber gegen künstliche Aromen in ihrer Nahrung können sie sich nicht wehren und werden somit schon von Fläschenmilch-Beinen an ein dankbarer Sklave der Nahrungsmittelindustrie. Wenigstens sind die Hersteller von Babynahrung vor kurzem darauf gekommen, dass Zuckerberge im Baby-Tee doch nicht sooo gut für die Zähnchen sind ;-) Erinnern Sie sich noch an die Sache mit dem Tiermehl und BSE - glauben Sie wirklich eine Kuh würde freiwillg auf die Idee kommen ihre ehemalige Kollegin zu verspeisen?? Nein - aber auch hier konnte die Industrie sehr geschickt Müll in schmackhaftes Viefutter verwandeln durch Überlagerung des üblen Gestanks durch Heublumen- und Sommerwiesenaroma. Echt krank, oder ?? Jedenfalls was ich damit sagen möchte - wir sollten uns nicht freiwillig an die billigen Aromanachbauten der Industrie gewöhnen und somit "veredelte" eigentlich geschmack- und farblose Ware kaufen, sondern unsere Geschmacksnerven wieder auf die vielfältigen aromatischen Lebensmittel trainieren, die in der Natur wachsen und dem Menschen über Millionen von Jahren schmackvolle und gesunde Nahrung waren. Ich versuche jetzt schon seit einiger Zeit keine Lebensmittel mit zugesetzem Aroma zu kaufen- und glaubt mir es ist echt schwierig und teilweise auch teuer solche zu bekommen, aber es lohnt sich meiner Meinung nach- mein Geschmacksempfinden hat sich wirklich verändert und ich kann inzwischen normale Jogurts gar nicht mehr essen, so süß kommen die mir vor. Oder wie mein Mann immer zu sagen pflegt:"Sie könne sich jetzt entscheiden, ob Sie ernährungstechnisch gesehen lieber die rote oder die blaue Pille schlucken möchten!" (siehe Matrix ;-) Geschmacksverstärker fürs AromaSo, nachdem ich jetzt ausführlich über die Aromastoffe geschimpft habe, komme ich zu meinen persönlichen Lieblingen - den Geschmacksverstärkern (auch bekannt als Mono- oder Dinatriumglutamat). Damit uns lieben Konsumenten die aufwändig designten Aromasstoffe auch besonders gut schmecken und wirklich in der Menge bei den Geschmacksnerven ankommen, die für eine Vorliebe nötig sind, müssen noch Verstärker her, die das ganze transportieren und uns mehr Appetit machen. Klar, dass die Hälfte der Bevölkerung zu dick ist, liegt natürlich daran, dass wir an ausgeprägter Appetitlosigkeit leiden.....gut, dass es da Abhilfe gibt ;-) Geschmacksverstärker finden sich "überraschenderweise" in genau den Produkten, von denen wir Moppelchen so schwer die Finger lassen können wie z.B. Chips, Fastfood, Tk-Pizza etc. Ist es nicht irgendwie irrsinnig, dass einerseits Millionen ausgegeben werden für Ernährungskurse, Abnehmprogramme etc. und die Gesundheitsminister immer über die disziplinlosen faulen Dicken schimpfen, die das Gesundheitssystem ja so ausnehmen, aber auf der anderen Seite unsere Lebensmittel mit künstlichen Stoffen behandelt werden, die unseren Appetit verstärken sollen ?? Das kommt mir so vor, als würde jemand einen Gartenschlauch ins Kellerfenster hängen und sich dann beim Vermieter beschweren, dass sein Keller feucht ist. Aber ich denke von staatlicher Seite wird sich daran nicht schnell etwas ändern, schließlich verdient ein ganzer Industriezweig damit und hat eine entsprechend starke Lobby. Deshalb hängt es an uns Verbrauchern uns zu informieren und aufgeklärt an die Sache heranzugehen, jeder sollte für sich selber entscheiden können, ob er Produkte mit Geschmacksverstärkern kauft oder nicht!! Und noch was fürs AugeNeulich habe ich in einer Quarkspeise echten Vanille-Zucker verwendet (also nicht künstlichen Vanilin-Zucker!!) und da ist mir etwas aufgefallen - die Speise hat ihre Farbe eigentlich kaum verändert, es waren nur viele kleine schwarze Vanillepunkte zu sehen, aber das ganze ist nicht ins Knallgelb umgeschlagen oder so. Da habe ich mich gefragt, warum es eigentlich notwendig ist, dass Produkte, die Vanille(aroma) enthalten eigentlich immer so tiefgelb sind? Auch hier wird meiner Meinung nach der Verbraucher wieder ein Stück weit vera.....- sobald wir ein gelbes Produkt sehen, denken wir an Vanille, obwohl das mit der echten Farbe der Vanille gar nicht mehr viel zu tun hat. Es ist vielmehr eine ideale Atrappe, wie sie auch bei Versuchen mit Fischen gut funktioniert, denen man idealtypisch übertriebene Weibchenatrappen zeigt, auf die sie dann so abfahren, dass sie alle realen Weibchen stehen lassen. Gewissermaßen Kosmetik für unser Essen - Erdbeerjogurt muss dunkelrot sein, Vanillepudding quietschgelb, Brot braucht eine dunkelbraune Kruste (auch wenn die dafür notwendigen Stoffe eigentlich gar nicht ins Brot gehören)usw. Klar, dass sich unser Empfinden mit der Zeit darauf einstellt und wir nur noch Butter wollen, die diesen sahnig-goldenen Farbton hat oder Limonade, bei der man die Herkunft aus Orangen an der leuchtenden Farbe erkennen kann... Supertoller SupermarktGeht es Ihnen auch öfter so, dass Sie sich zwar eine Einkaufsliste schreiben, aber dann doch letztendlich immer viel mehr im Wagen landet, als Sie eigentlich wollten ?? Wenn ja, dann sind Sie in guter Gesellschaft - den meisten geht es so! Die Supermarktbetreiber freut's - ein Zeichen dafür, dass ihre Taktik mit gezielter psychologischer Beeinflussung des Kaufverhaltens des Kunden aufgeht. Hier ein paar gängige Methoden der Supermarktbetreiber ( im folgenden "Supis" genannt), um den erhofften Aufschwung unserer Wirtschaft anzukurbeln:
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